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Melonen-Nektarinen-Konfitüre

Südfrankreich im Glas, wunderbar fruchtig und frisch

1500 1063 Kalorienpalast

Um es gleich vorweg zu nehmen, wir waren nicht im Urlaub in Frankreich. Aber irgendwie war es wie eine kleine Reise, als ich diese Konfitüre gekocht habe. Der Start war ein Markt in Köln mit unbekanntem Ziel. Als dann alles auf dem Herd stand und ich das erste mal gekostet habe, war ich in Südfrankreich angekommen. Genau genommen stelle ich mir so den Geschmack eines perfekten warmen Sommermorgen an der Côte d’Azur vor.

Das Frühstück in Frankreich

Frühstück in FrankreichWer schon einmal in Frankreich im Hotel war, der weiß, dass Frühstück nicht gleich Frühstück ist. Wenn dem durchschnittlichen Deutschen das Frühstücksbuffet nicht üppig genug sein kann, dann scheint der durchschnittliche Franzose schon mit wenigen Dingen glücklich zu sein.
Die Liste ist kurz und einfach: ein Café au Lait, ein Glas Orangensaft und natürlich ein Croissant mit Konfitüre.  Genau genommen ist das ja eigentlich das, wonach sich alle im Urlaub sehnen. Jeder sucht Einfachheit, um vom Alltag abzuschalten.

So schmeckt Südfrankreich

Aber zurück zu meiner kleinen Reise. Alles fing mit einer Cantaloupe-Melone an. Das ist eine Zuckermelonen Art, die man inzwischen überall bekommt, wo es auch Honigmelonen und Galiamelonen gibt. Sie hat charakteristische grüne Streifen und das Fruchtfleisch ist orange gefärbt. Die Cantaloupe-Melone hat einen aromatisch süßen Geschmack und ist in Frankreich sehr beliebt.
Während ich weiter über den Markt lief, kam mir die Idee, eine Konfitüre zu kochen. Wegen ihres charakteristischen Aromas ist es nicht leicht, einen passenden Partner für die Melone zu finden. Nach einigem Überlegen, kam ich dann auf Nektarinen. Die wachsen auch in Frankreich. Gleichzeitig bringen sie eine säuerliche Note zur eher süßen Melone.
Später beim Abschmecken, habe ich dann meiner Phantasie freien Lauf gelassen. Spontan gab es Limettensaft statt dem üblichen Zitronensaft. Durch Orangenblütenwasser kam dann noch ein besonders Aroma dazu. Alle Zutaten waren typisch für Südfrankreich et voila, je suis arrivé à la Côte d’Azur .

Hier gehts zum Rezept

Timo

Ich mag die Herausforderung und probiere mich deshalb besonders an französischem Feingebäck und der Patisserie allgemein. Das muss nicht immer gut gehen. Das Spiel mit Aromen reizt mich sehr und so verirrt sich auch mal Kürbiskernöl und Pfeffer in ein Gebäck, Lavendel in eine Eiscreme oder Thymian in die Marmelade. Für mich muss eine Speise schön angerichtet sein, jedoch nicht zum Kunstwerk stilisieren. Food setze ich gerne in rechte Licht und verewige es digital. Je nach Ergebnis ist das gar nicht so einfach…

Alle Beiträge von:Timo

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Ich mag die Herausforderung und probiere mich deshalb besonders an französischem Feingebäck und der Patisserie allgemein. Das muss nicht immer gut gehen. Das Spiel mit Aromen reizt mich sehr und so verirrt sich auch mal Kürbiskernöl und Pfeffer in ein Gebäck, Lavendel in eine Eiscreme oder Thymian in die Marmelade. Für mich muss eine Speise schön angerichtet sein, jedoch nicht zum Kunstwerk stilisieren. Food setze ich gerne in rechte Licht und verewige es digital. Je nach Ergebnis ist das gar nicht so einfach…

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