Stonehenge, Windsor Castle und noch mehr

31. März 2019.Timo

Vor unserem Urlaub hatten wir euch ja erzählt, was wir alles in England vor haben. Von Cheddar und Gin hatten wir ja schon erzählt, doch in unserem Urlaub haben wir noch viel mehr gesehen. Wir haben jede Menge Eindrücke mitgebracht, so dass wir uns auch jetzt noch fast wie im Urlaub fühlen.

Stonehenge

Als wir den Urlaub geplant haben, war von Anfang an klar, dass wir auch Stonehenge besuchen mussten. Der Ort, der auf Bildern eine seltsame Ruhe ausstrahlt. Jeder kennt ihn und jeder hat seine eigenen Erwartungen. Dort angekommen wurde uns dann schnell klar, der Ort ist sehr touristisch. Reisegruppen werden dorthin gebracht und man hat das Gefühl, dass man eher in einer belebten Innenstadt steht. Im 5-Minutentakt werden die Besucher mit Bussen zu den Steinen gefahren. Irgendwie hatten wir Glück mit dem Wetter. Es war typisch britisch mit Wind und Regen. Bei Sonnenschein ist dort wahrscheinlich noch mehr los. Trotz der vielen anderen Touristen hatten wir aber genug Gelegenheit die Steine zu sehen.
Um zwei Fragen direkt zu beantworten: Nein, man kann nicht in den Steinkreis gehen und nein, man spürt keine magische Aura. Hier gibt es ‘nur’ Geschichte zu entdecken. Stonehenge steht übrigens nicht allein da. Auf dem riesigen Gelände rund um den Steinkreis gibt es weitere Kultstätten und Hügelgräber. In einer kleinen Ausstellung im Besucherzentrum erfährt man auch noch viel über die Geschichte von Stonehenge und die anderen neolithischen Orte in der Gegend.

Windsor Castle

Für Schloss Windsor hatten wir uns einen ganzen Tag Zeit genommen. Sogar das Wetter war perfekt. Sonnenschein und blauer Himmel. Unser Royales Programm begann an dem Tag sogar früher, als geplant.
Bei der Hinfahrt war in Windsor auf einmal eine Straßensperre mitten in der Stadt und es ging nicht weiter. Was war los? Wachablösung! Zweimal in der Woche gibt es das Große Programm mit Musik und wir standen auf einmal vor dem Ausgang der Victoria-Kaserne in der ersten Reihe. Besser konnte es gar nicht laufen. In Windsor selbst kann man sich in den öffentlichen Bereichen frei bewegen. Die Anlage ist schon beeindruckend und sehr weitläufig. Wir hatten Glück, als wir dort waren, konnten die State Apartments und auch die St. Georges-Kapelle besichtigt werden. Das ist nicht immer so. Wenn man durch die Räume geht, hat man das Gefühl, dass man mitten in der Geschichte von Großbritannien unterwegs ist. Man fühlt sich wie in einem riesigen Wimmel-Bild und kann gar nicht alle Details sehen. Leider darf man in den Räumen nicht fotografieren. Irgendwie sind es auch die kuriosen Details, die man mitnimmt, so wurde uns erzählt, dass die Queen höchstpersönlich entscheidet, welches Geschirr bei Staatsempfängen aufgetragen wird. Interessant ist auch, dass die Küche in Windsor Castle, die älteste Küche in England, die noch in Betrieb ist. Seit dem 14. Jh. wird dort gekocht. Auch wenn man die Küche selbst nicht betreten kann, haben wir uns doch ein Küchensouvenier mitgenommen, ein Buch mit Rezepten aus der Palastküche. Für unseren Afternoon Tea an Karfreitag wollten wir uns noch ein wenig royal inspirieren lassen.

Weiße Pferde und noch mehr Geschichte

Das Gefühl, dass in England an jeder Ecke etwas historisch bedeutsames wartet, hatten wir übrigens nicht nur in Windsor Castle, sondern eigentlich überall in England. Auch wenn man einfach nur durch kleine Orte wie Lacock kommt. Zugegeben, im Königreich ist der kleine Ort bekannt, wie ein bunter Hund.

Er taucht oft aus, wenn eine ‘alte Dorfkulisse’ gebraucht wird. Verschiedene BBC Produktionen wurden hier gedreht, aber er taucht auch als Kulisse bei Harry Potter und Downton Abbey auf. Wenn man hier durch die Strassen geht fühlt man sich wie in einer anderen Zeit.
Sogar wenn man nur durch die Landschaft fährt, kommt man in England an Historischem vorbei. An mehreren Orten gibt es so genannte Scharrbilder.

Das sind riesengroße Bilder, die in Hügel gescharrt wurden und die man schon von weitem sehen kann. In Westbury gibt es ein riesiges weißes Pferd. Obwohl das Pferd, was heute zu sehen ist, die restaurierte Version aus 2007 ist, so gibt es an dieser Stelle schon seit dem 9. Jahrhundert ein Pferd zu sehen, was immer wieder erneuert wurde.

Rund sieben Tage waren wir in England und wir hätten ohne Probleme noch weitere Tage bleiben gekonnt. England hat sehr viele Gesichter und in dieser kurzen Zeit muss man sehr wählen, um auch möglichst viele davon zu sehen. Ein Erholungsurlaub war deshalb unser Urlaub weniger, nichtsdestotrotz war er aber eine willkommene Abwechslung von unserem Alltag und der gewohnten Umgebung. Da England doch auch einige Waren und Spezialitäten hat, die sich von unseren unterscheiden, waren wir noch am letzten Tag einkaufen. Wir hatten hierzu einen sehr übersichtlichen Einkaufszettel. Letztlich war es dann doch etwas mehr, wie Ihr auf dem folgenden Foto erkennen könnt…Für alle die nun Urlaub planen, viel Spass dabei und Gute Reise. Wir können Euch England nur ans Herz legen. Es ist jederzeit eine Reise wert.

nor

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