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Schnellkochtopf – Kochen am Limit

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Selbst gekocht schmeckt es doch immer noch am besten. Schade nur, dass man im Alltag oft nicht genug Zeit hat, eine ausgiebige Küchenschlacht zu veranstalten. Wenn nur Zeit das Problem ist, dann gibt es vielleicht eine Lösung: Den Schnellkochtopf! Jeder kennt ihn und doch wird er meist vergessen. Warum eigentlich?

Ein bisschen Theorie zum Schnellkochtopf

Kochen ist ein sehr komplexer Prozess.  Da laufen eine Menge chemischer Reaktionen ab, die dafür sorgen, dass gekochtes Essen besser verdaulich ist und vor allem besser schmeckt.
Dabei kann man als Faustregel sagen: je heißer, desto schneller geht es.  Im normalen Kochtopf ist bei 100°C Schluß. Da kocht Wasser und alles dauert so lange, wie es eben dauert.
Nur wenn man es schafft, das Wasser weiter als 100°C zu erhitzen, kann man den Garprozess beschleunigen. Die Siedetemperatur ist abhängig vom Druck. Bei niedrigem Druck, zum Beispiel auf hohen Bergen, siedet Wasser unter 100°C. Bei hohem Druck, schafft man es, die Siedetemperatur über 100°C zu erhöhen. Das Grundprinzip dazu wurde schon früh erkannt und bereits im 17 Jh. wurde quasi der Prototyp des Schnellkochtopfs erfunden. Bis daraus ein alltagstauglicher Gebrauchsgegenstand wurde sollten aber noch 200 Jahre vergehen.
Seit Mitte des 19. Jh. gibt es Schnellkochtöpfe für den Hausgebrauch. Der ersten Modelle waren allerdings etwas umständlich zu bedienen und ganz ungefährlich waren sie auch nicht.

Moderne Töpfe

Moderne Schnellkochtöpfe sind alle ähnlich aufgebaut. Topf und Deckel werden meist mit einem Bajonett-Verschluss und Gummidichtung fest verschlossen.  

Im Deckel gibt es ein Überdruckventil. Das sorgt dafür dass ein konstanter Druck im Topf gehalten wird. Es wird buchstäblich am Limit gekocht.

Wahrscheinlich sorgt das unbehagliche Gefühl, wenn man an den Überdruck denkt in Verbindung mit den explosiven Bildern, die ab und an mal auf Facebook die Runde machen aber dafür, dass der Schnellkochtopf gern im Schrank vergessen wird.
Aber bei richtiger Bedienung besteht absolut keine Gefahr. Moderne Schnellkochtöpfe sind sicher.

Was passiert im Topf?

Wie schon gesagt, sorgt der Druck im Topf dafür, dass sich das Wasser über 100°C erhitzt. In modernen Töpfen erreicht man etwa Temperaturen um 116°C. Da bei diesen Temperaturen der Garprozess 2-3x schneller abläuft, kann man bis zu 50-70% der Garzeit sparen. Das kann an einem Tag mit wenig Zeit schon den Unterschied zwischen selbst gekocht oder Fertig-Pizza ausmachen.

Mal ganz abgesehen von praktischen Aspekten sorgen kürzere Garzeiten auch dafür, dass empfindliche Vitamine geschont werden. Gegenüber dem normalen Kochen gehen auch meist weniger Mineralstoffe verloren. Es geht nicht nur schneller, sondern ist auch gesünder.

In der Theorie ist das alles wunderbar, aber bei uns geht’s um leckere Kalorien. Deshalb schauen wir uns in den nächsten Tagen einen Topf genauer an und kochen damit.

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