Heute gibt es einen kleinen Nachtrag zu unserem Schwarzwaldurlaub. Wir haben ja schon über Schinken und Kirschwasser geschrieben. Natürlich waren wir auch als ganz ‘normale Touristen’ unterwegs und haben wie alle anderen auch in den vielen Souvenierläden vorbei geschaut, ob sich nicht noch ein kleines Mitbringsel findet. Dabei ist uns auch immer wieder Honig in die Hände gefallen.
Leider mussten wir schnell merken, dass ein Honig im schwarzwälder Souvenier-Laden noch lange kein schwanzwälder Honig ist. Ein Blick auf das Etikett zeigte zwar den schönen Schwarzwald, aber klein gedruckt am Rand stand dann meist: ‘Mischung von Honig aus nicht EU-Ländern’.

Augen auf beim Honigkauf

Um es kurz zu machen, wir haben in keinem touristischen Laden Honig gefunden, der zweifelsfrei von dort stammt. Da schließt sich dann der Kreis, wenn die vielen asiatischen Touristen,  original Schwarzwald-Souveniers kaufen und diese wieder mit nach Asien nehmen, wo sie produziert wurden.
Bei unserem nächsten Urlaub im Schwarzwald müssen wir uns vorher wohl besser informieren, wo es noch echte Schwarzwald-Imker gibt.

 Unsere Version vom Schwarzwald-Honig

Löwenzahnwiese
Löwenzahnwiese

Naja, ein kleines Happy-End hat die Geschichte dann doch noch. Auf den Wiesen im Schwarzwald gibt es echt viel Löwenzahn. Als Kind hat meine Oma mit mir zusammen Löwenzahnhonig gekocht. Zugegeben, das ist kein echter Honig aber er sieht so aus und schmeckt fast so. Als ich im Herbst mein Quitten-Gelee gekocht habe, mußte ich wieder daran denken. So war er fest eingeplant für dieses Frühjahr.
Die Gelegenheit war günstig. Der Löwenzahn stand in voller Blüte und im Schwarzwald war die Luft auch sauberer als in Köln. Also habe ich in unserer kleinen Ferienwohnung aus schwarzwälder Löwenzahnblüten und einem Schuß Himbeergeist meinen persönlichen schwarzwälder Honig gekocht. Ich sag nur eins, gefährlich lecker.

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