Patissier des Jahres 2017
Eine Nachlese mit Bildern

Auch wenn es schon wieder eine Woche her ist, aber diese Desserts kann man einfach nicht oft genug bewundern. Wir wollen euch noch eine Nachlese und vor allem die Siegerdesserts zeigen, die wir so im Liveticker nicht zeigen konnten.
Anfang Oktober fand das Finale zum Patissier des Jahres 2017 im Rahmen der weltgrößten Fachmesse der Ernährungswirtschaft und Nahrungsmittelindustrie, der Anuga statt.  Wie auch schon im Vorfinale, wurden alle Wettbewerbsdesserts live zubereitet.

Das Finale

Vor den Augen des gespannten Publikums bereitete jeder der acht Finalisten ein Dessert aus Pflichtkomponenten (Pumpernickel, Frischkäse und Preiselbeere) zu.
Daneben wurde ein “Freestyle”-Dessert und eine Praline kreiert. Den Finalisten wurde dabei freie Hand gelassen. Insgesamt hatten sie fünf Stunden Zeit für die Zubereitung der drei Wettbewerbsbeiträge.

Die Fachjury hatte viel zu tun.  Insgesamt wurden 24 verschiedene Desserts bzw. Pralinen verkostet. Alles war auf Sterneniveau zubereitet.
Trotzdem gingen die Meinungen in der Jury weit auseinander. Wo an der einen Stelle ausgewogene Vielfalt gelobt wurde, so wurde an anderer Stelle zu buntes Durcheinander bemängelt.
Nachdem das letzte Dessert bewertet wurde, standen die Gewinner fest:

Platz 1 – Mike Kainz mit Assistentin Julia Otto
Platz 2 – Yoshiko Sato mit Assistent Dominik Sato
Platz 3 – André Siebertz mit Assistent Thomas Gilles

Mike Kainz

Pausenbrot ist der Titel seines Desserts aus den Pflichtkomponenten.
Sein Freestyle-Dessert steht unter dem Motto “„Hesch dini Ovo hüt scho gha?“  Aus Schokolade, Quitte, Gerste zauberte Mike eine Kindheitserinnerung. Natürlich durfte dabei die Schweizer Nationalzutat Ovomaltine nicht fehlen.
Seine Kaffeepraline überzeugte mit einer Kombination aus dunkler Schokolade und Salz-Karamell.

 

Yoshiko Sato

Ihr Dessert mit den Pflichtkomponenten wurde japanisch interpretiert. Es zeigt die „Aufgehende Sonne Japans“.
Auch Yoshikos Freestyle-Dessert nimmt Bezug auf ihre Heimat. Sie verwendete ihre Lieblingszutaten aus Japan. Diese wurden zu einem bunten Dessert kombiniert.
Für die kleine Praline war Miso eine Hauptzutat.

 

André Siebertz

Das Dessert aus Pflichtkomponenten lieferte ihm die perfekte Vorlage für die “Hommage an Oma Kluth”. Mit Rübenkraut und Kaffee wurde es eine runde Sache.
Mit seinem Freestyle-Dessert wollte André alle Sinne ansprechen. Unter dem Motto “Pflaume & Sanddorn No.5” findet sich süß neben bitter, salzig und sauer. Lupinenmiso und weiße Schokolade ergänzen die Früchte.
In der Praline fanden Kürbis und Erdnüsse zueinander.

Weitere Impressionen vom Patissier des Jahres

Wir wollen gar nicht mehr Worte verlieren. Hier sind noch ein paar Bilder von den anderen Teilnehmern.

 

 

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