MicroGreen Garden von Kiepenkerl im Test
**unterstützt durch/enthält Produktplatzierungen**

27. April 2019.Timo

Frische Microgreens sind eine tolle Sache. Man kann Sie pur essen, sie auf Salate streuen, oder damit eine zusätzliche Geschmacksnuance oder einen Farbtupfer ins Essen bringen. Es gibt unendlich viele Ideen. Zu kaufen gibt es meistens aber nur Kresse. Wenn die Vielfalt größer werden soll muss man selbst ran. Aber der Aufwand? Ein System soll alles einfach und trotzdem vielfältig machen.

Für euch haben wir den MicroGreen Garden von Kiepenkerl getestet. Wir wollten herausfinden, ob einfache Handhabung und Vielfalt zusammen passen.


Der MicroGreen Garden

Schon beim Auspacken ist klar, dass das System nicht kompliziert ist. Der MicroGreen Garden besteht aus genau drei Teilen. Es ist im Prinzip eine Schale mit transparentem Deckel. In die Schale kommt ein Gitter. Darauf soll dann das Saatgut zu Microgreens werden. Das Saatgut selbst ist nicht lose, sondern gleichmäßig auf Zellstoffplatten verteilt. Die Platten passen genau auf das Gitter.

Microgreen Garden Kiepenkerl - Kalorienpalast
In jedem Startpaket (nur 9,95€) sind je 4 Sorten Microgreens enthalten. (Kresse, Rucola, Senf und Radieschen) Im Set liegt eine bebilderte Anleitung die zeigt, was zu tun ist.  Zum Start wird eine Platte mit dem Saatgut nach oben auf das Gitter gelegt, das ganze wird mit Wasser übergossen. Das überschüssige Wasser soll abgegossen werden. Dann heißt es warten und täglich wässern, das ist alles. Laut Anleitung sind die Microgreens nach 8-10 Tagen erntereif.

Man kann die Microgreens aus dem Startset nachkaufen. Aber es gibt auch noch andere Sorten. Aktuell sind insgesamt 8 Microgreens in Bio-Qualität verfügbar. Zusätzlich gibt es noch rote Radieschen, Rotklee, Brokkoli und Daikon-Rettich. Die Nachfüllsets kosten 2,99€ für drei Platten.

Wie einfach ist es in der Praxis?

Für unseren Test haben wir Rucola, Senf und Radieschen gewählt. Die Platten kamen auf jeweils ein Gitter und wurden mit Wasser übergossen. Bei allen haben sich die Platten gut mit Wasser vollgesogen. Überschüssiges Wasser haben wir, wie in der Anleitung angegeben, abgegossen. Wir haben die Schalen bei Zimmertemperatur aufgestellt und gewartet.

Die Samen sind gleichmäßig gekeimt. Senf und Radieschen waren bereits nach einem Tag da, der Rucola hat zwei Tage gebraucht. Danach sind alle drei Sorten gleichmäßig und schnell gewachsen. Nach 3 Tagen mußten wir den Deckel  auf den Radieschen entfernen. Nach 5 Tagen waren auch Senf und Rucola oben angekommen.

Nach 7 Tagen waren alle Microgreens soweit, dass wir ernten konnten. Das war sogar schneller als erwartet. Die Sprossen waren sehr lecker im Salat und auf Brot. Sie eignen sich super als Dekoration auf Gerichten oder Desserts. Chefsache 2017Microgreens sind genau das, was in der gehobenen Gastronomie gerne als aromatische Dekoration oder aromatische Abrundung benutzt wird. Wenn Du die zu Deinem Gericht passenden Microgreens aussuchst, kannst Du sehr überraschende Ergebnisse erzielen und Deine Gericht aufwerten. Die “Greens” sind voll von intensivem Geschmack und ätherischen Ölen und sehr intensiv.
Nach der Ernte ist das Set sehr leicht zu reinigen.
Die Platte und die Reste der Microgreens kommen in den Kompostmüll. Die Schale wird normal gespült und ist für den nächen Durchgang einsatzbereit.

Unser Fazit
4.7 / 5 Unsere Wertung
Pro
- sehr einfache Handhabung
- leicht zu reinigen
Contra
- man ist auf das System festgelegt
Man kauft sich mit dem System einfache Vielfalt und geprüftes Saatgut in Bioqualität. Auch wenn der Preis im ersten Moment hoch erscheint (1€ pro Platte), muß man doch bedenken, dass Microgreens im Handel (wenn es nicht grade Kresse ist) teurer sind. Ganz abgesehen davon, dass man im normalen Handel nicht die Auswahl zwischen 8 Sorten hat. Daumen hoch von uns. Wir sind jetzt begeisterte Microgreen-Gärtner.
Aussehen
Verarbeitung
Größe
Bedienbarkeit
Funktionalität
Preis

 

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