Print Friendly, PDF & Email

Wenn sich Dinge über einen langen Zeitraum verändern, dann merkt man meist selten, dass überhaupt etwas passiert. Bei unseren Fotos ging mir das so. Woche für Woche fotografieren wir unsere Erfolge und Misserfolge. An der Kamera hat sich nichts geändert.DSC Aber dennoch sehe ich Unterschiede, wenn ich jetzt die Bilder unserer ersten Posts mit denen von heute vergleiche. Klar, haben mir die Bilder damals gefallen. Aber irgendwann schaute mich Mark ernst an und sagte, dass er unsere Tischdecke nicht mehr sehen kann. Er hatte recht. Vor lauter Begeisterung für das Essen, hatte ich gar nicht bemerkt, dass ich alles in der gleichen Umgebung fotografiert hatte.

Fitness - Frühstück

vom Knipsen zum Fotografieren

Seit dem hat sich so einiges verändert. Ich habe mich damit beschäftigt, was gute Food-Fotos ausmacht. Das ist neben dem Essen, auch die Art und Weise, wie man es präsentiert. Die gute Nachricht war, dass es hier kein richtig und kein falsch gibt. Erlaubt ist alles, was gefällt und probieren geht über studieren. Am allerbesten funktioniert es, wenn man sich mit anderen darüber austauscht oder von anderen lernen kann, wie bestimmte Dinge umgesetzt werden können. Gute Bilder als Inspiration findet man viele im Internet. Aber nur selten wird erklärt, wie sie zustande gekommen sind.

CorinnaProfitipps für gute Fotos

Da ist es schön, dass es Fotografen wie Corinna Gissemann gibt. Sie teilt gern Ihre Erfahrungen mit anderen. Auf ihrer Facebookseite gibt es ständig kleine Tutorials.
Gestern habe ich an einem Ihrer Workshops in Düsseldorf teilgenommen. Corinna hat eine tolle Art, zu erklären, worauf es bei Food-Fotos ankommt. Sie gibt viele Tipps, wie man mit einfachen Mitteln große Wirkungen erreichen kann. Grade für Food-Blogger ohne großes Fotostudio ist das einfach prima. Für Einsteiger, aber auch für Fortgeschrittene, ist Sie ein echter Geheimtipp.
Bei dem Workshop habe ich tolle Blogger und Fotografen kennengelernt. Wir haben dort in Gruppen Cupcakes in zwei verschiedenen ‘Stimmungen’ in Szene gesetzt. Meine Foto-Partnerin war  Janine von Schnin’s Kitchen.  Sie hat auch einen Foodblog und wie ich liebt sie süßes. Wir waren uns schnell einig bei der Gestaltung der Fotos und konnten uns so auf die Umsetzung konzentrieren.

Ich finde, dass sich unsere Ergebnisse wirklich sehen lassen können

helle luftig fruchtige Fotos
helle luftig fruchtige Fotos
dunkel mystische Fotos
dunkel mystische Fotos

So einen Workshop kann ich echt jedem empfehlen. Es ist toll, einmal ‘nur’ zu fotografieren. Man muß nicht an das Rezept denken und man hat fast endlos Zeit, über den Bildaufbau nachzudenken. Hinterher werden dann die Bilder auch noch in der Gruppe besprochen.

Ein Rezept gibt es heute deshalb nicht. Naja, zumindest kein klassisches. Ich hab für euch festgehalten, wie so eine Fotoszene aussieht, wenn man sie aus einem anderen Blickwinkel sieht. Das ist ja irgendwie auch ein Rezept.

An dieser Stelle nochmal danke an Corinna, Janine und alle anderen für den tollen Workshop.