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Linsen – kunterbunte Vielfalt auf dem Teller

Linsen Sorten (Lens culinaris)

Linsen sind so ein Thema, bei dem Gespräche meistens sehr ähnlich ablaufen. Viele mögen sie und kennen genau ein Rezept: Linsensuppe! Die Ausnahme sind die Schwaben. Dort sind es Linsen mit Spätzlen oder Knöpflen statt der Suppe. Dabei haben die Hülsenfrüchte noch so viel mehr zu bieten. Sie gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschen. Kein Wunder, dass Sie weltweit verwendet werden.

Schwäbische Linsen

Knöpfle Linsen SaitewürschtleBei uns war es der Zufall, der uns grade jetzt auf das Thema gebracht hat. Wir bekamen einen ‘schwäbischen Korb’ geschenkt. Darin war alles, was man für Linsen und Spätzle braucht. Die Linsen darin entpuppten sich als eine kleine Rarität. Echte Linsen von der schwäbischen Alb.
Das ist gar nicht mehr selbstverständlich. In Deutschland werden Linsen kaum noch angebaut. Die meisten Linsen kommen aus Kanada oder Indien. Bei uns gibt es nur noch kleine regionale Anbaugebiete.
Die schwäbischen Linsen gab es inzwischen bei uns ganz klassisch mit Knöpflen und Saitenwürschtlen.

Hier gehts zum Rezept

Der Geschmack hat Lust auf mehr gemacht, so dass wir geschaut haben, was die kleinen Hülsenfrüchte kulinarisch noch zu bieten haben.

Augen auf beim Linsenkauf

Beim Linsenkauf merkt man schnell, dass es verschiedene Sorten gibt. Grundsätzlich kann man mit jeder Linse eine Suppe kochen oder einen Salat zubereiten.
Man muss nur wissen, wie man am besten mit den einzelnen Sorten umgeht. Im Supermarkt bekommt man normalerweise drei Sorten.

Tellerlinsen Trojalinsen (Lens culinaris)Tellerlinsen sind der Klassiker. Die flachen Linsen haben eine grüne bis braune Farbe. Die Größe liegt meist bei 6-7 mm.  Die Schale der Linsen ist relativ dick. Beim Kochen platzen Sie auf und werden leicht mehlig. Sie haben einen kräftigen etwas erdigen Geschmack. In der Regel werden Sie für Linsensuppe und ähnliche Gerichte verwendet.

rote und gelbe Linsen (Lens culinaris)Mehr Farbe ins Essen bringen geschälte Linsen in orange oder gelb. Sie sind feiner im Geschmack und zerkochen leicht. Hier muss man aufpassen. Durch das Fehlen der Schale verkürzt sich die Kochzeit. In der indischen Küche werden sie gerne für Dals verwendet. Aber auch vegetarische Aufstriche werden damit gern zubereitet.

BelugalinsenDie dritte Sorte, die leicht zu bekommen ist, sind Belugalinsen. Sie fallen vor allem durch Ihre Optik auf. Tiefschwarz und fast schon rund erinnern Sie an Beluga-Kaviar. Daher auch der Name. Da sie beim Kochen nicht zerfallen, und einen feinen nussigen Geschmack haben, der auch an Maronen erinnert, nimmt man sie gerne für Salate.

Probiert doch einfach mal Sorten aus, die ihr noch nicht kennt. Wir machen das auch und werden nach Sorten Ausschau halten, die nicht ganz so bekannt sind. Vielleicht fahren wir im Sommer auch ins schöne Schwabenland zu den Linsenbauern.

Linsen Sorten (Lens culinaris)

 

 

 

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