Kick to go – Suppe oder Energydrink?
**unterstützt durch/enthält Produktplatzierungen**

17. Juni 2019.Timo

Jeder kennt das Tief nach der Mittagspause. Ob im Büro oder woanders. Man hat was “kleines” gegessen und schon könnte man sich hinlegen und schlafen. Bei unserem letzten Einkauf haben wir den “Kick to Go” gefunden, bei dem alles anders sein soll.
Der “Kick to Go” verspricht viel. Er möchte eine kleine Mahlzeit, dank Koffein so etwas wie ein Energydrink und darüber hinaus auch noch ein bisschen X-Men sein. Wir sind sehr gespannt, ob das alles gehalten werden kann.

Wer steckt hinter Kick to Go

Wir haben es mit einem familiengeführten traditionsreichen Unternehmens zu tun. Die Firma Feinkost Englert hat gut 160 Jahre Erfahrung. Das klingt etwas angestaubt. Begonnen hatte das Unternehmen mit Gänseleberpastete und nun halten wir als neuestes Produkt eine vegane koffeinghaltige Suppe in der Hand. Größer könnte Kontrast nicht sein.
Hinter der Idee dazu steckt die junge Generation des Unternehmens. Die Schwestern Laura und Christina haben die Suppe 2018 auf den Markt gebracht. Jetzt haben wir sie das erste Mal durch den auffälligen X-Men Werbeaufsteller im Supermarkt gesehen. Die Suppe möchte also keinen X-Men aus uns machen. Es ist nur gut gemachtes Marketing. Wir sind erleichtert.

Der erste Eindruck zur Supppe

Die 4 Sorten sind jeweils in Portionsflaschen abgefüllt. Anders als bei anderen Suppenprodukten, wird hier kein Geheimnis um das Aussehen gemacht. Man sieht sofort, was einen erwartet: kräftige Farben. Wir sind gespannt was alles in der Suppe ist.  Ein Blick aufs Etikett verrät, dass die Suppen vegan bzw. vegetarisch sind. Dazu sind sie glutenfrei und ohne Zusatzstoffe. Die Zutatenliste sieht wirklich gut aus. Keine E-Nummern oder chemisch klingende Zutaten.
Ein kleines “kleine Haar” in der Suppe finden wir aber doch: In allen Suppen lesen wir Citrusfasern. Die bringen definiv keinen Geschmack in die Suppe sondern sorgen dafür, dass dünnflüssige Suppen dicker werden. Das ist ein kleiner Griff in die Trickkiste. Jetzt sind wir gespannt auf den Geschmack.

Plopp und der Schraubverschluss ist offen.

Ein Teil der Suppe hängt am Deckel und wir sehen, dass die Suppe alles andere als dünnflüssig ist. Wir erinnern uns an die Citrusfasern…! Als Zwischenmahlzeit soll die Suppe direkt aus der Flasche kalt oder warm trinkbar sein. Zum Erhitzen wird die Flasche in die Mikrowelle gestellt und fertig. Wer schon einmal etwas dickflüssiges in der Mikrowelle heissgemacht hat, kennt das Phänomen: Aussen heiss und Innen verborgen, lauert flüssige Lava die heraus will… Dieses Bild von einem kleinen Vulkan hatte ich vor Augen und habe die Suppe lieber kalt verkostet.

Geschmacklich haben uns die Suppen dann echt überrascht. Wir können absolut nichts negatives sagen. Die Suppen haben alle einen kräftigen würzigen Geschmack. Jede Suppe schmeckt tatsächlich nach dem, was auf dem Etikett steht. Auch trotz des Coffeins schmecken die Suppen keineswegs bitter.
Zum trinken aus der Flasche war uns die Suppe allerdings zu dickflüssig. Vielleicht würde es auch ohne Citrusfasern gehen.  
Unsere Favoriten waren Tomate-Paprika und Linse-Cashew.  Als wir Nachschub kaufen wollten, standen wir vor einem Problem.
Der X-Men-Aufsteller war verschwunden. Weder bei den Suppen, noch bei den Energydrinks haben wir den Kick to go gefunden… 

Unser Fazit
4.5 / 5 Unsere Wertung
Pro
Geschmack, Geschmack, Geschmack
Contra
Zum Trinken aus der Flasche ist die Suppe fast zu dickflüssig.
Die Positionierung im Supermarkt scheint ein Problem zu sein. Suppe oder Energydrink?
Die Suppe hat uns überzeugt. Als Zwischenmahlzeit mit Kick ist es eine gute Idee. Aber mit einem Löffel geht es besser, als aus der Flasche. Leider haben wir sie im Supermarkt nicht mehr gefunden, nachdem der X-Men-Aufsteller abgebaut war.
Aussehen
Geschmack
Zubereitung
Zusätze
Preis
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