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Essen ist Kunst für jedermann. ChefSache 2017

Chef-Sache Talk


Chefsache 2017Wie schon im vergangenen Jahr, waren wir auch dieses Jahr auf der Chef-Sache. Die Chef-Sache ist den meisten in unserem Umfeld kein Begriff, dabei hat sie nach eigenen Angaben eine vielversprechende Zielsetzung: “Ziel der Veranstaltung ist es, die Gastronomie des Landes ganzheitlich zu stärken und zu verbessern und der deutschen Küche den Stellenwert zu verleihen, der ihr international zusteht: eine Spitzenposition. Unterstützt von Medienpartnern ist die Veranstaltung so zur größten Networking Plattform und zum Branchentreffpunkt geworden. Nirgendwo trifft man mehr Kollegen. Niemand bietet ein spannenderes Programm und mehr Entertainment.”

Viele Austeller aus allen Bereichen

Wir können nicht beurteilen, ob das Konzept der Veranstaltung tatsächlich die Gastronomie stärkt, dazu fällt uns der Überblick. Eines ist jedoch sicher: Es ist eine Leistungsschau!
Jedes der teilnehmenden Unternehmen, bemühte sich um einen professionellen und perfekten Auftritt. Viele der Austeller scheuten sich daher nicht, ihre Produkte auf sehr gehobenen Niveau, von einem Spitzenkoch als Degustations-Happen geschmackvoll, stylisch und künstlerisch in das typische Einmal-Bambusschälchen zaubern zu lassen. Einmal Kunst für jedermann.  Diese Kochkünstler haben sich teilweise dafür vorab richtig kreative Ideen einfallen lassen: Nudeln aus Rinde vom Grana Padano, Pralinen aus Gänseleber, etc. Doch auch eher bodenständiges wurde von uns verkostet: Salsicca und Chorizzo vom Grill.

Was aber diese Veranstaltung wirklich einzigartig werden lässt, ist die Hauptbühne. Wie schon letztes Jahr, kündigten sich auch diesmal eine Auswahl der besten 50 Köche der Welt, sowie einige weitere Unikate für das Programm der Hauptbühne an.

Die Bühne war der Mittelpunkt

Einer davon war Paul Pairet.
Paul Pairet ist Geschäftsführer und Chefkoch von drei Restaurants in Shanghai. Alle drei gehören zu den besten 20 asiatischen Restaurants weltweit. Er selbst gehört zu den besten 50 Köchen der Welt. Er lies uns an seiner Philosophie der Multi-Sensoric teilhaben, d.h. ihm ist es besonders wichtig seine Gäste mit Geruch, Klang, visuellen Endrücken gefangen zu nehmen und zusammen mit seinen Speisen in eine sinnliche und neue Gefühlswelt mitzunehmen.

Diese Reise kann bis zu 20 Gänge dauern und ist sicherlich ein sehr eindrückliches Erlebnis, dass so gar nicht in Wort gefasst werden kann. Einen kleinen Einblick erhaltet Ihr in dem Video.

Talk auf der Bühne

Doch auch der Talk hatte seine Berechtigung und so fand gleich zu Beginn eine Gesprächsrunde zum Thema Deklarationspflicht und gesetzliche Vorgaben statt, die leider aufgrund ihrer Kürze nur die Aussage einer stetigen Unzufriedenheit mit dem Gesetzgeber zurücklies.

Ein besonderer Höhepunkt sollte ein Gespräch mit Frank Rosin und dem Gastrokritiker Jürgen Dollase sein. Das Gespräch ergoss sich in monologen Aussagen zu den Themen Ausbildung, Bildung, Regionalität. Bei den Ausführungen von Frank Rosin war noch ein gewisser thematischer Faden erkennbar, den er auch versuchte Jürgen Dollase näher zu bringen. Dieser war jedoch so gedanklich in der Frage gefangen, ob ein Saiblings-Tartar und eine großartige Roulade miteinander vergleichbar sind, dass er diese Versuche vehement ignorierte.

Als Zuschauer und Zuhörer blieben wir eher verwirrt und unschlüssig zurück.

Preise der Branche

Die Chef-Sache ist jedoch auch eine Veranstaltung, in der die Branche und ihre wichtigsten Ideengeber und Protagonisten ausgezeichnet werden. Besonderer Wert wird hierbei auf eine Wahl aus der Branche, für die Branche gelegt. Somit ging der Chefsache eine wochenlange Abstimmung voraus, die letztlich folgenden Gewinner hervorbrachte:
Die Preisträger
EUROPEAN CHAMPION: Joachim Wissler, Vendôme
NATIONALHELD: Joachim Wissler, Vendôme
IMPULSGEBER: Heiko Antoniewicz
HOT SPOT: The Table, Kevin Fehling
MR. / MRS. FEEL GOOD: Bärbel Ring, Söl’ring Hof
MEISTER/IN DER WEINE: Bärbel Ring, Söl’ring Hof
GRAND SEIGNEUR: Johannes King, Söl’ring Hof
UNTERNEHMEN: Bos Food

Der Carlsplatz macht Abendbrot

Abschliessend wurde ein Teil der Ausstellungshalle zum Carlsplatz. Der Carlsplatz ist Düsseldorfs schönster Lebensmittelmarkt. Eine ruhiger Abschluss mit gutem Essen und Getränken, interessanten Gesprächen bei cooler Musik.

 

 

 


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