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Ein kontrastreiches Wochenende

1500 1500 Kalorienpalast

Über Langeweile können wir uns zur Zeit überhaupt nicht beschweren. Ein Termin hat am letzten Wochenende den nächsten gejagt. Wenn Ihr es auf Facebook verfolgt habt, dann habt Ihr schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen, was bei uns los war.

Die vegane Hochzeitstorte

Für uns war es tatsächlich eine echte Herausforderung.  Wenn man nicht vegan lebt und damit keine Erfahrung hat, ist es gar nicht so einfach, eine vegane Torte zu backen, weil ja etwa die Hälfte der gewohnten Zutaten tabu ist. Die nächste Hürde ist, dass es zwar gewisse Ersatzprodukte gibt, die aber teilweise geschmacklich extrem abweichen.
So war es wirklich ein Abenteuer für uns. Die Entscheidung für Füllung und Farbe war bei 3 Etagen auch gar nicht so einfach. Danach stand die größte Herausforderung ins Haus. Der vegane Tortenboden wollte nicht so recht aufgehen. Da half dann auch kein betteln. Insgesamt mußten 9 einzelne Böden gebacken werden.
Zum Schluß hat dann doch alles ganz gut geklappt und die Torte konnte sich wirklich sehen lassen.

Kölner Lichter

Es ist ja nicht so, dass man einen bestimmten Grund für ein Picknick mit guten Freunden braucht. Das geht eigentlich immer. Aber der beste Tag dafür in Köln ist jedes Jahr der dritte Samstag im Juli. Das ist der Termin für die Kölner Lichter. Naja, der Grund für das Picknick ist ja eigentlich nur, dass man sich bereits am Nachmittag einen guten Platz sichern muß, um dann fast um Mitternacht das großartige Feuerwerk genießen zu können.
Großartig war auch das Picknick. Jeder hatte was selbstgemachtes mitgebracht. Es gab Nudelsalat, herzhafte und süße Muffins, Bulgursalat, Cevapcici, Pizzataschen, Baguette und Kräuterbutter. Mit anderen Worten, wir hätten gefühlt noch 50 Leute mehr verpflegen können.

Dieses Jahr stand das Feuerwerk unter dem Motto „Kontraste“. Was es zu sehen gab, war phantastisch. Die Musik reichte von Mozart bis Ed Sheeran. Ein paar Bilder habe ich für Euch festgehalten.

 

Offene Gartenpforte 2016 – Wildkräuterei

Am Sonntag stand dann die offene Gartenpforte auf dem Programm. An den verschieden Terminen öffnen private Gärten ihre Tore, um allen Interessierten einen Einblick zu geben. Die Bandbreite ist zwar groß, aber in den meisten Gärten geht es um Blumen.  Die kann man zwar zum Teil auch essen, aber das wäre bestimmt nicht im Sinne der Gartenbesitzer.

Mein Ziel war ein Garten, in dem man die Pflanzen auch kosten kann. Ich war in der Wildkräuterei. Nach unseren Wildkräuterpesto-Experimenten wollte ich einfach mehr über das Thema erfahren, auch wo man die Wildkräuter bekommen kann.  In der Wildkräuterei konnte ich zwar keine Kräuter kaufen, es war dennoch ein sehr schönes Erlebnis. Mica Frangenberg bewirtschaftet diese tolle Wildnis. Sie gibt hier Seminare zum Bestimmen, Sammeln und Verwenden von Kräutern. Ich habe mit Ihr lange über Stadtmenschen und die Sehnsucht nach dem Landleben gesprochen. Dabei gibt es in der Stadt viel mehr (essbare) Natur, als man denkt. Gekostet habe ich natürlich auch. Spitzwegerich blüht zur Zeit. Die Blüten haben einen tollen nussigen Geschmack.
Mit der Kamera habe ich ein paar Impressionen vom Wildwuchs in diesem Garten für Euch eingefangen. Im September gibt es übrigens noch einen Termin für die offene Gartenpforte.

Ganz in Blau zum Abschluß vom Wochenende

Fast schon entspannend war dann der Abschluß vom Wochenende. Als wenn es insgesamt noch nicht genug Kontraste waren,  gab es am Sonntag noch eine ‚normale‘ Torte. Das ist für uns eine runde Fondanttorte gefüllt mit Buttercreme, Himbeeren und Heidelbeeren. Trotzdem ist jede Torte ein Unikat. Diesmal ganz in Blau mit über 130 kleinen Blüten.
Bevor Fragen auftauchen, es ist kein Schlumpf zu Schaden gekommen.