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Der Kalorienpalast hat Würmer

Die Würmer in der Kiste
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Nachhaltigkeit und ein Bewusstsein für das, was wir kaufen, essen, verbrauchen oder auch hinterlassen ist ein immer aktuelleres Thema. Deshalb suchen wir immer wieder nach Lösungen für uns selbst, die praktisch sind und auch noch einen Mehrwert haben.
Eine solche Lösung könnte die Kiste sein, die wir jetzt aufgebaut haben und die unser Wohnzimmer ziert. Naja, genauer gesagt haben wir jetzt eine Wurmkiste. In der Kiste leben ein paar hundert Würmer. Auch wenn wir beim Kölner Festival der Genüsse einmal probiert haben, wie Insekten schmecken, die Würmer sind nicht zum Essen bestimmt. Sie sind eher Helfer im Haushalt.

Würmer im Haushalt?

Egal, was es zu essen gibt, immer bleibt etwas Biomüll übrig. Aber wohin damit, wenn man weder eine Biotonne noch einen Komposthaufen hat? Diese Frage hat anscheinend schon jemanden vor uns beschäftigt. Die Brüder Thomas und David Witzeneder haben getüftelt und eine Antwort gefunden. Mit der Wurmkiste ist es auch möglich, auch in einer Stadtwohnung Bioabfälle zu kompostieren.
Das Konzept besteht, wie der Name schon sagt, aus einer Kiste und Würmern.
Wir finden die Idee sehr spannend und wollen Euch über unsere Erfahrungen auf dem Laufenden halten.

Die Kiste

Die Kiste allein ist schon eine gute Idee. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Im Onlineshop der Brüder kann man sich zwischen einer fix und fertigen Kiste, einem Selbstbausatz oder einem Workshop in Österrreich entscheiden. Wir haben uns spontan für den Selbstbausatz entschieden.

Am Anfang stand ein Paket mit vielen Einzelteilen, einer Anleitung und einem Sack Würmer. Angeblich soll es ca. 2 Stunden dauern, bis die Würmer einziehen können. Direkt auf den ersten Blick wird klar, dass der Schwierigkeitsgrad etwas über dem des bekannten schwedischen Möbelhauses liegt. Allerdings ist bereits die Anleitung deutlich liebevoller gestaltet.
Nachdem ich alles durchgelesen und die Einzelteile bereit gelegt hatte, ging es los. Kleben und Schrauben sind eine kleine Herausforderung. Man schafft es mit ein wenig Erfahrung allein, aber besser wäre es wohl zu zweit. Nach etwas mehr als eine Stunde steht die Kiste. Zum Schluß muß sie noch geölt werden und es kann schon fast losgehen. Die Zeitangabe mit den 2 Stunden passt wirklich.

Der Versuch beginnt

Wir haben dann doch noch bis zum nächsten Morgen gewartet, bevor die Würmer eingezogen sind.

Nasses Papier und Pappe in die Kiste und die Würmer oben drauf. Das war alles. Das Programm der nächsten Tage sieht für uns so aus: Nachschauen, mit Wasser besprühen und füttern. Die Würmer dürfen fleißig futtern und sich vermehren. Im Oktober geben wir euch ein Update zu unseren Würmern. Wir sind sehr gespannt, wie sich die Kiste weiter entwickelt.Die Wurmkiste

Die Wurmkiste wurde uns für diesen Test freundlicher Weise von Wurmkiste.at zur Verfügung gestellt.
Die Berichte darüber sind vollkommen unabhängig entstanden und spiegeln unsere Meinung wieder.

 

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