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Cocktailbar - Kalorienpalast

Das richtige Barzubehör für gute Cocktails

2000 1334 Kalorienpalast

Was brauche ich eigentlich alles an Barzubehör, um gute Cocktails zu mixen? Ganz ehrlich? Die Frage habe ich mir tatsächlich erst gestellt, als ich schon mitten im Thema war. Als ich damit im Januar angefangen habe, hatte ich glücklicherweise schon fast alles an Barzubehör durch diverse Spontankäufe, zu Hause liegen, so dass diese Frage tatsächlich erst später bei mir aufgetaucht ist.
Für alle, die bei Null anfangen, habe ich trotzdem ein paar gute Tipps. Oder anders gesagt, so etwa würde meine Einkaufsliste aussehen:

Man braucht tatsächlich nicht viel Barzubehör

Was man wirklich fast immer braucht, ist ein Cocktail-Shaker, ein Barsieb, ein Jigger, ein Barlöffel und kleine Messbecher. Dazu kommt dann noch ein Brett, ein Messer, eine Zitronenpresse und ein Holzstößel. Mit diesem Barzubehör kann man schon sehr viel machen.
Cocktailbar - Barzubehör für Cocktails - KalorienpalastJigger und Meßbecher sind zum Abmessen der im Rezept angegebenen Mengen da. Der Jigger wird für kleine Mengen gebraucht und der Meßbecher für große. Beim Kaufen der Jigger muß man immer schauen, ob es ein amerikanischer oder ein europäischer ist.
In Europa sind die Angaben in „cl“ in Amerika in „oz“. (1 oz entspricht etwa 2,96 cl) Meßbecher Jigger und Barlöffel - Kalorienpalast
Der Barlöffeld dient meist zum Umrühren. Er ist aber auch ein Maß (0,5 cl) und dient als Hilfe bei geschichteten Cocktails, wie unserem German Flag Shot.

Shaker und Barsieb - KalorienpalastIm Shaker werden alle Zutaten gemixt. Ich habe zwei Shaker. Der kleine von beiden ist ein dreiteiliger mit eingebautem Sieb. Der größere ist ein so genannter Boston-Shaker aus einem Glas und einem etwas größeren Metallbecher. Ich benutze beide Shaker, je nach Größe des Cocktails. Für den Boston-Shaker brauche ich auf jeden Fall ein separates Sieb, damit nur das im Glas landet, was dahin gehört. In der Barsprache wird dieses spezielle Sieb Strainer genannt. Daran sollte man sich erinnern, wenn man das in Rezepten liest. Daneben habe ich noch ein feines Sieb, wenn feine Schwebstoffe oder Schaum nicht mit ins Cocktailglas sollen. Beide Siebe kommen zusammen zum Einsatz, wenn in den Rezepten von ‚double-strain‘ die Rede ist.
Holzstößel - KalorienpalastZur Grundausstattung würde ich auch noch einen Stößel zählen. Die meisten verbinden ihn wohl am ehesten mit dem Caipirinha oder Mojito. Der Stößel kommt immer dann zum Einsatz, wenn im Rezept von „Muddeln“ die Rede ist. In der Regel werden Kräuter oder Früchte zerdrückt oder gemuddelt.

Natürlich gibt es noch mehr für die Bar. Was ich noch nicht habe, aber auch im letzten halben Jahr nicht vermisst habe, ist zum Beispiel ein Soda-Siphon. Zugegeben, ich werde mir irgendwann einen zulegen, weil die Siphons einfach toll aussehen. Aber bis dahin habe ich fertiges Soda bzw. stark sprudelndes Mineralwasser in Flaschen. Einen speziellen Elektromixer für chremige Cocktails habe ich auch nicht. Den würde ich zu selten brauchen. An der Stelle kommt unsere Kenwood Küchenmaschine zum Einsatz.  Ein separates Rührglas fehlt mir auch noch. Hier muss immer einer der Messbecher herhalten oder ich rühre direkt im Trinkglas.

Das richtige Glas für den Cocktail

Apropos Gläser. Natürlich ist es dem Cocktail an sich egal, aus welchem Glas er getrunken wird. Aber wenn man einen Cocktail trinken möchte, geht es um mehr, als nur den Geschmack. Die Optik ist für den Genuss mindestens genauso wichtig. Für ein wenig Abwechslung ist es immer gut, verschiedene Gläser parat zu haben.  Ich habe hier mal eine Auswahl meiner Gläser aufgebaut.

Cocktailbar - Gläser - KalorienpalastEs ist auch nicht verkehrt, zu wissen, wie viel Flüssigkeit in jedes Glas passt. ;o) Ich habe mir da eine Liste geschrieben und kann immer nachschauen, wenn ich mich mal nicht erinnere.
Wenn man sich keine große Glas-Sammlung zulegen will, sind auf jeden Fall zwei Arten von Gläsern wichtig, ein großes und ein kleines Glas (links im Bild). Der Grund ist ganz einfach. Das kleine ist für die Shortdrinks (bis 10cl). Es wird in den Rezepten häufig Tumbler, Lowballglas oder Old Fashioned Glas genannt. Es kann auch als Ersatz genommen werden, wenn von einem ‚Cocktailglas‘ die Rede ist. Das große Glas ist für die Longdrinks (ab 14cl) gedacht. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn in den Rezepten nach einem Highball- oder Collinsglas gefragt wird. Manche Cocktails verlangen auch nach ganz bestimmten Gläsern oder anderen Trinkgefäßen. So wird der Martini oder die Margerita in markanten Gläsern serviert. Der Moscow Mule ist nur echt im Kupferbecher.
Ein besonderes Thema ist „Tiki“. Hier findet man ganz unterschiedliche ausgefallene Becher im Karibikstil. Aber bei vielen Cocktails gibt es keine echten Regeln, nur Empfehlungen. Generell gilt, dass nichts wirklich festgeschrieben ist. Das Glas sollte nur irgendwie zum Cocktail passen.

Wie geht es weiter?

Noch schnell Strohhalme auf den Einkaufszettel schreiben und das Barzubehör ist mehr oder weniger vollständig. Aber welche Zutaten brauche ich eigentlich und wo bekomme ich die Rezepte her? Darum soll es in den nächsten Posts gehen.

Timo

Ich mag die Herausforderung und probiere mich deshalb besonders an französischem Feingebäck und der Patisserie allgemein. Das muss nicht immer gut gehen. Das Spiel mit Aromen reizt mich sehr und so verirrt sich auch mal Kürbiskernöl und Pfeffer in ein Gebäck, Lavendel in eine Eiscreme oder Thymian in die Marmelade. Für mich muss eine Speise schön angerichtet sein, jedoch nicht zum Kunstwerk stilisieren. Food setze ich gerne in rechte Licht und verewige es digital. Je nach Ergebnis ist das gar nicht so einfach…

Alle Beiträge von:Timo

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Ich mag die Herausforderung und probiere mich deshalb besonders an französischem Feingebäck und der Patisserie allgemein. Das muss nicht immer gut gehen. Das Spiel mit Aromen reizt mich sehr und so verirrt sich auch mal Kürbiskernöl und Pfeffer in ein Gebäck, Lavendel in eine Eiscreme oder Thymian in die Marmelade. Für mich muss eine Speise schön angerichtet sein, jedoch nicht zum Kunstwerk stilisieren. Food setze ich gerne in rechte Licht und verewige es digital. Je nach Ergebnis ist das gar nicht so einfach…

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