Grillen ist definitv Männersache: Feuer, Hitze, Kohle, das hantieren mit sonderbaren Anzündern, dass ist nur was für Männer. Ne Frau, würde einfach nur einen Grill anzünden. Männer heizen ihm noch zusätzlich ein und geben ihm das benötigte “etwas”. Männer grillen nicht nur, Männer zelebrieren das anbrennen von Fleisch! Wir haben auf der Suche nach den leckersten Kalorien, vielleicht ein Gerät gefunden, dass jedem Mann das Herz höher schlagen lässt und das einer Lederschürze am Grill endlich einen Sinn gibt: Den Beefbox Twin 2.0. Seines Zeichens Oberhitzegrill und so richtig “heavy metal”.
Die Firma dahinter? Definitiv keiner der großen Player, wie Weber oder Rösle, sondern ein mittelständisches Unternehmen aus Hamm: Die PrOTeUS e. K, eigentlich Spezialist für Misch-und Dosiertechnik von Farben, Lacken etc. Als Steak-Gourmets und Fleischliebhaber, wollten sie einen Grill bauen, der in der Lage ist das optimale Ergebnis aus gutem Fleisch herauszuholen. Wenn sie an einer Sache Spass finden und davon überzeugt sind, dann bleiben sie dran.
Eines dieser Ergebnisse, ist nun die Beefbox Twin 2.0.

Eingepackt, ausgepackt

Geliefert wird die Beefbox Twin 2.0 in einem kompakten würfelförmigen Karton. Beim auspacken, bemerke ich schon, dass der Verpacker aus den 80ern stammen muss, denn er beherrscht echt gut Tetris. Dennoch oder gerade deswegen, ist alles ordentlich und super verpackt und vor Schäden geschützt. Die Beefbox selbst, ist definitiv kein Leichtgewicht. Mit rund 26kg Edelstahl, verrutscht sie nicht auf dem Tisch. Es ist praktisch alles dabei um out-of-the-box zu starten! Ja, das meine ich jetzt wirklich so: Gasschlauch, Druckminderer ist im Paket dabei, nur die Gasflasche und das Steakfleisch muss noch selbst besorgt werden. Das einzige, für was man sich definitiv Zeit nehmen sollte, ist die doch sehr technisch gehaltene Betriebsanleitung.

Beefbox Twin 2.0

Wie der Name “Twin” schon erklärt, ist das Gerät für mehr als ein Steak gleichzeitig ausgerichtet. Die Maße sind dennoch kompakt mit ca.50cm x 50cm. An vielen Details bemerkt man, dass sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Das fängt mit den verwendeten Materialien an: Das Gerät ist aus komplett Edelstahl und damit meine ich nicht die dünne Ausführung, die sich nach zwei Mal grob anfassen verbiegt.

Sogar das Auszugsblech ist mit ordentlich Wanddicke hergestellt. Ein besonderer Pluspunkt, ist die Verschraubung. Das gesamte Gerät ist verschraubt und somit komplett demontierbar. Ein grosses Plus für diejenigen, die auf eine ordentliche Reinigung besonderen Wert legen. Besonders hervorzuheben ist jedoch, dass das gesamte Gerät doppelwandig aufgebaut ist und somit ein Optimum an Isolation bietet.  Am Kopf des Geräts ist zudem noch Platz für eine Warmhalteschale in Gastronorm-Größe (1/9), die Schale wird beim Betrieb ca. 90 Grad warm. Diese wird übrigens mitgeliefert, genauso wie ein Abtropfblech für den Innenraum.

Der Gasanschluss kommt von unten
Der Gasanschluss kommt von unten
Die Warmhaltebox
Die Warmhaltebox
Durch die Gastronorm individuell nutzbar
Durch die Gastronorm individuell nutzbar
Tolle Einteilung im Innenraum
Tolle Einteilung im Innenraum
Stabiler Rost und Halter mit 17er Schlüssel für Gas und Flaschenöffner
Stabiler Rost und Halter mit 17er Schlüssel für Gas und Flaschenöffner

 

Ausprobiert

Die Zündung des Grills ist mehr als einfach: Piezo (Batterie). Regler drücken, Grill zündet. Perfekt: Beide Brenner sind einzeln regelbar. Die Brenner haben eine Heizleistung von realen 850-880 Grad. Interessant während des “toastens”: Durch das doppelwandige Gehäuse bleibt die Beefbox aussen während des Betriebs recht kühl. Zwischen 40-60 Grad haben wir per Laserthermometer gemessen. Man muss also keine Angst haben, dass die Höllenfeuer im Innern die Teakholz-Terrasse entzünden.
Dann Fleisch auf den stabilen Rost und ab damit unter die Brenner. Wir haben das erste Mal ein rohes Filet-Steak ge”beeft” und sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Die Brenner bei der Arbeit
Die Brenner bei der Arbeit
Es brutzelt vor sich hin
Es brutzelt vor sich hin
Hitze ganz nah...
Hitze ganz nah...
Fertig...
Fertig...
...und sehr lecker.
...und sehr lecker.

Natürlich kann man jedoch nicht nur Steak in der Beefbox garen, vieles andere geht auch: Mit einem Pizzastein Pizza, Creme Brulee, Burger, Lachs…etc.
Einiges davon werden wir Euch in den nächsten Tagen und Wochen zeigen.

Pizza aus der Beefbox Twin 2.0  
Ein Weihnachten mit der Beefbox 
Desserts aus der Beefbox   *coming soon*

Nach dem Grillen, ist vor dem grillen. Den Rost hoch unter die Brennelemente und 10 Min. laufen lassen und schon ist da kaum noch Reinigungsaufwand mit dem Rost. Das restliche Gerät ist, wie gesagt aus Edelstahl und lässt sich daher sehr gut reinigen. Mit einer optional erhältlichen Schutzhülle, kann er dann auch auf der Terrasse stehen bleiben. Gasflasche abdrehen nicht vergessen!

Unser Fazit
4.7 / 5 Unsere Wertung
Pro
-doppelwandige Verarbeitung
-dickwandiger Edelstahl
-Auszug Arbeitsfläche
-Warmhaltebox
-Preis
Contra
-Fummeliger Batteriewechsel
-Sehr technisch gehaltene Bedienungsanleitung
Die Beefbox Twin 2.0 überzeugt mit ihrer Leistung auf ganzer Linie. Sie ist sehr gut und hochwertig verarbeitet, bringt die notwendige Leistung und ist dennoch preiswert in der Anschaffung. Zusammen mit dem mitgelieferten Zubehör und den möglichen Produktbundles auf der Homepage ist es derzeit nicht möglich ein vergleichbares Gerät auf dem Markt zu finden. Wir sind überzeugt von diesem Gerät und können es uneingeschränkt weiterempfehlen! Das Gerät ist im Internet im Beefbox-Shop erhältlich
Aussehen
Verarbeitung
Größe
Bedienbarkeit
Funktionalität
Preis
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