Ambiente 2017 – Zuviel für einen Tag!

14. Februar 2017.Timo

Die Ambiente an einem Tag zu erleben ist praktisch unmöglich. Auf 308000 m² präsentieren über 4450 Firmen aus 96 Ländern ihre Produkte. Dabei ist die Messe in die Bereiche Dining, Living und Giving unterteilt. Nachdem wir am Sonntag noch nicht einmal alles zum Thema Dining gesehen hatten, waren wir auch gestern noch ein mal dort unterwegs, um weiter auf die Suche nach interessanten Produkten zu gehen. Der zusätzliche Tag hat sich für uns echt gelohnt. Im nächsten Jahr werden wir direkt zwei Tage einplanen.

Natürlich gab es vieles bekanntes zu sehen. Man kann ja auch nicht ständig alles neu erfinden. Aber im Detail gab es schon Entwicklungen, Veränderungen und Trends, die wir auch aufgreifen und mit denen wir uns in den kommenden Wochen näher beschäftigen werden.

Alles Multifunktional und vernetzt

Eine Vielzahl von Multifunktionsgeräten gab es zu sehen. Wir hatten ja erst vor kurzem den Cook ‘n’ Mix mit seiner überschaubaren Zahl an Funktionen im Test. Auf der Ambiente gab es noch viel mehr zu sehen. Es gibt quasi nichts, was es nicht gibt. Die Hersteller überschlagen sich mit der Kombination und der Vielzahl an Funktionen. Es wird spannend zu sehen sein, was sich da alles entwickelt.

Dem gegenüber stehen die klassischen Küchenmaschinen, die sich mehr mit der Vorbereitung als mit der Zubereitung beschäftigen. Auch wenn sich hier das Design der vielen Mixer und Küchenmaschinen ähnlich ist, so gibt es doch interessante Spezialfunktionen, wie zum Beispiel Mixer, die mit einem Vakuum arbeiten. Es ist auch erfrischend zu sehen, dass nicht alle Hersteller Maschinen bauen, die dem gleichen Bauplan folgen. Und wenn es gar nichts wirklich Neues zu zeigen gibt, dann wird eine kleinere oder größere Version des Originals vorgestellt.

Immer mehr Geräte und Techniken halten in Haushalten Einzug , die man eher mit der Lebensmittelindustrie oder der Spitzengastronomie in Verbindung bringt. Hier sind uns besonders Geräte für Sous Vide aufgefallen oder Geräte für die Produktion von Pasta.

Was wir schon auf der Living-Kitchen gesehen haben, ist uns auch hier aufgefallen. Vom Topf bis zur Küchenmaschine wird in Zukunft wohl alles mit dem Handy oder dem WLan vernetzt sein. Etwas kritisch sehen wir hier allerdings, dass dann wohl jedes Gerät seine eigene App benötigt, was die Sache nicht grade einfach machen wird.

Ambiente Dining 2017 digitaler Schnellkochtopf

Da war es gut zu entdecken, dass es auch noch Verbesserungen an klassischen Kochutensilien wie Töpfe und Pfannen gibt. Hier haben die Firmen an Details wie den Materialien, Benutzerfreundlichkeit und natürlich der Optik gearbeitet. Inzwischen spielt auch die Umweltverträglichkeit eine immer größere Rolle. Toll war hier eine Neuheit von Fissler, die wir Euch in den nächsten Tagen ausführlich vorstellen werden.

Gedeckter Tisch

Ein anderer Schwerpunkt, den wir uns nicht entgehen lassen konnten war der Punkt Dining. In schier unendlicher Vielfalt wurde Geschirr, Besteck und Tischdekoration präsentiert. Neben vielen bekannten Dingen, gab es auch ein paar Überraschungen. Bei Geschirr waren es unkonventionelle Formen und Farben. Das reichte von nachgebildetem Gemüse bis zu Keramik in Holzoptik. Beim Besteck waren es ungewöhnliche Oberflächen. Auffallend viele Anbieter hatten Besteck im Angebot, das nicht nach dem klassischen Edelstahl aussah.

Insgesamt wird es zukünftig wohl nicht nur beim Besteck sehr bunt werden.

Wir freuen uns schon sehr auf die Ambiente 2018. Vom 09.02.2018 – 13.02.2018 gibt es wieder Designtrends und Innovationen auf der Weltleitmesse für Konsumgüter zu bestaunen.

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Kategorien: Wir unterwegs
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